Rentner-Danktag

    Rentnerdanktag war ein voller Erfolg

    Über 200 Danksager trafen sich am Dienstag in Darmstadt.

     

    Die Dankesprozession

    Die Dankesprozession ging vom Luisenplatz aus über vier Stationen.

     

    Auf der 1. Station vor dem Reiterstandbild mit Ludwig IV. wurde an Georg Büchner erinnert: Friede den Rentnern - Krieg den Palästen des Finanzkapitals.

     

    Auf der 2. Station am Marktplatz wurde der "Berserker" von einem Riesensack mit "Rüstungslasten" befreit.

     

    Auf der 3. Station am Bismarckdenkmal auf dem Ludwigsplatz entspann sich ein Dialog zwischen "Heiner" und "Philipp" darüber, warum Bismarck den "Rentenschatz" der sozialistischen Arbeiterschaft ihre Rentenkasse während des Sozialistengesetzes abgenommen hat. Dieser "Rentenschatz" diente dann der Finanzierung der Aufrüstung und anderen imperialistischen Zwecken und wurde im 1. Weltkrieg "verpulvert" und "versenkt" ("von den eigenen Admirälen"). Aber die neuen "Rentenpäpste" Rürup und Riester sind da nicht besser, resümiert "Heiner" am Ende. Sie demontieren für Arbeitgeber und Kapital die soziale Rentenversicherung. Der mit ihrer Hilfe eingesammelte "private" Rentenschatz wird nun von Finanzakrobaten "verpulvert" und auf den Finanzmärkten "verbrannt".

     

    Die 4. Station diente der "Ehrung des höchsten Wesens", dem Geldsack. In einem Wechselgesang zwischen Vorbeter und Gemeinde wurde eine "Danklitanei an den großen Geldsack"" uraufgeführt. Sie gipfelte in dem gemeinsamen Lied "Großes Geld, wir loben Dich ...".

     

    Wieder auf dem Luisenplatz erfolgte die Preisverleihung für die richtige Antwort auf die Preisfrage, welche lebenden Personen der "Rentenklau" und der "Armutsgenerator" denn darstellen könnten. Die Gewinner erhielten einen Preis im Wert der aktuellen Rentenerhöhung, einen (halben) Apfel und ein (kleines) Ei.   

     

    Ziele und Vorgehensweise

    Wir wollen Aktionsbeispiele vermitteln, Texte, Tipps und Anregungen für Veranstaltungen und Informationen liefern, dazu beitragen, dass sich an der Basis der Partnerorganisationen vor Ort weitere gemeinsame Initiativen bilden.